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DDoS-Schutz · Peeryx · 15 Tbps+
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FiveM gegen DDoS schützen: Spielverkehr, HTTP und Ursprung absichern

Ein FiveM-Server besteht nicht aus einem einzigen öffentlichen Webzugang. Spielverbindungen, HTTP-Endpunkte, Ressourcen und Verwaltung haben unterschiedliche Anforderungen. Ein wirksamer Aufbau berücksichtigt diese Wege zusammen, statt nur eine große Schutzkapazität vor den Namen des Servers zu schreiben.

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Vorbereitung

Halte die zugewiesenen Adressen und Ports, die verwendete Artifact-Version sowie ein Verzeichnis der öffentlichen Dienste bereit. Sichere die Konfiguration und dokumentiere die erlaubten Proxy- beziehungsweise Filterquellen. Änderungen gehören in ein angekündigtes Wartungsfenster mit einem überprüfbaren Rückweg.

Die tatsächlich veröffentlichten Endpunkte erfassen

Notiere Spieladresse, Serverlisteneintrag, HTTP-Dateiauslieferung und Verwaltungszugang getrennt. Spieler können über mehr als einen Weg Kontakt zum Server aufnehmen. Wenn nur ein Teil vorgeschaltet geschützt wird, muss der verbleibende Zugriff ebenfalls bewusst berücksichtigt werden.

Übernimm Ports aus dem Panel und nicht aus einem allgemeinen Beispiel. Der txAdmin-Zugang ist kein Ersatz für den Spielport. Auf gemeinsam genutzten Nodes sind freie Zuordnungen nicht beliebig verfügbar; zusätzliche Dienste müssen zur Betreiberkonfiguration passen.

TCP und UDP passend weiterleiten

Die eigentliche Verbindung muss über die für den Server vorgesehenen Protokolle funktionieren. Ein erfolgreicher HTTP-Aufruf oder TCP-Porttest bestätigt keine vollständige UDP-Weiterleitung. Vergleiche deshalb den tatsächlichen Beitritt, die Dateiauslieferung und den Verwaltungszugang separat.

Ein Reverse Proxy für HTTP schützt nur den dafür eingerichteten Teil. Für den übrigen Spielverkehr braucht es eine passende Transport- und Netzwerkbehandlung. Fordere eine konkrete Beschreibung des Aufbaus, bevor du aus einer allgemeinen L7-Angabe einen Schutz aller FiveM-Funktionen ableitest.

Offizielle Proxy-Einstellungen sorgfältig anwenden

Cfx.re dokumentiert die Aufgaben für vorgeschaltete Proxys und externe Dateiauslieferung. Die verwendeten Einstellungen müssen zur Artifact-Version und den tatsächlichen Endpunkten passen. Eine Anleitung für einen anderen Versionsstand sollte nicht ungeprüft auf deine Instanz übertragen werden.

Vertrauenswürdige Proxy-Adressen müssen auf autorisierte Quellen beschränkt sein. Das gesamte Internet als vertrauenswürdig einzutragen, hebt diese Unterscheidung auf. Prüfe neue Einstellungen in einem kontrollierten Ablauf und dokumentiere, welche Verbindungen nach der Änderung erfolgreich sein müssen.

Direkte Wege zum Ursprung untersuchen

Ein vorgeschalteter Schutz kann umgangen werden, wenn ein ungeschützter Ursprungszugang weiter offen ist. Prüfe veröffentlichte DNS-Einträge, Ressourcenlinks und weitere Ports. Eine geänderte öffentliche Adresse entfernt keine bereits bekannten Ursprungswege automatisch.

Beschränke den Ursprung erst nach Bestätigung aller erforderlichen Quellen und Rückwege. Stimmen die Regeln nicht, können Downloads oder Spielerzugänge ausfallen. Eine automatische IP-Rotation ist nur dann eine verfügbare Funktion, wenn sie im konkreten Dienst dokumentiert und tatsächlich eingerichtet ist.

Ressourcen und Ereignisse zusätzlich absichern

Netzwerkfilterung ersetzt keine sichere Serverlogik. Prüfe, welche Client-Ereignisse Arbeit auslösen, ob serverseitige Berechtigungen gelten und ob Anfragen begrenzt werden. Die offizielle Sicherheitsdokumentation beschreibt, warum vom Client gelieferte Werte nicht einfach als vertrauenswürdig gelten dürfen.

Untersuche Fehlermeldungen und Last während des Problems. Ein teures Skript, eine blockierte Datenbank oder eine ungeeignete Ressourcenkombination kann ähnliche Symptome wie eine gestörte Verbindung erzeugen. Mehr RAM oder ein anderes Filterprofil behebt diese Ursache nicht automatisch.

Schutzwirkung anhand des echten Dienstes prüfen

Teste den vollständigen Spielerablauf nach jeder relevanten Änderung: Listeneintrag, Verbindung, Downloads und Spielbetrieb. Vergleiche mehrere Anschlüsse und dokumentiere Uhrzeit sowie Serverlast. Messungen einer Webseite sind kein Nachweis für die Verzögerung einer UDP-Spielverbindung.

Die kommunizierten 15 Tbps beziehen sich auf eine vorgelagerte Gesamtkapazität, nicht auf deinen Serverport. Lass Schutzumfang, Grenzen und Unterstützung für den konkreten Aufbau bestätigen. Belastende Tests müssen ausdrücklich abgestimmt sein und dürfen andere Kunden nicht beeinträchtigen.

Was zu deiner Situation passt

SituationNächste Prüfung
Nur HTTP wurde vorgeschaltetPrüfe zusätzlich TCP/UDP-Spielverkehr und direkte Ursprungswege. Eine erreichbare Webseite deckt den gesamten Beitritt nicht ab.
Spieler scheitern nach einer RegeländerungVergleiche erlaubte Quellen und Rückweg mit dem dokumentierten Aufbau. Nutze den vorbereiteten Rückweg statt weiterer ungeprüfter Änderungen.
Netzwerk wirkt normal, Spiel hängtUntersuche Ressourcen, Ereignisse und Datenbanklast. Kombiniere Anwendungsmessungen mit Netzwerkdaten.

Offizielle Quellen

Diese Dokumente erläutern die jeweiligen Protokolle und Programme. Prüfe zusätzlich die Bedingungen und die tatsächliche Konfiguration deines Dienstes.

  1. Cfx.re/docs/server-manual/proxy-setup/
  2. Cfx.re/docs/server-manual/server-commands/
  3. Cfx.re/docs/developers/server-security/
  4. RFC Editor / IETF/rfc/rfc4732